Öffnungszeiten

Mi–Do 10–17
Fr 14–17
Sa 13–18h
So u. Feiertags 11–18h


Eintritt frei!

Gilta Jansen, Foto: Jana Mareike Lehnert
Gilta Jansen, Foto: Jana Mareike Lehnert
Gilta Jansen, Foto: Jana Mareike Lehnert
Gilta Jansen, Foto: Jana Mareike Lehnert

Gilta Jansen

breathe in, breathe out

17/03–02/05/2021

Mittelpunkt der Installation breathe in, breathe out ist ein ca. 40–50 Jahre alter Fallschirm, den der Großvater der Künstlerin vor ungefähr 5 Jahren und ca. 1 Jahr vor seinem Tod seiner Enkeltochter vermachte. Zuvor lagerte dieser Fallschirm bereits etliche Jahre im Keller des ehemaligen Fluglehrers und auch passionierten Kunstfliegers mit Segelflugzeugen. Vom Keller wanderte er auf den Dachboden der Künstlerin.

Das elfenbeinfarbige Tuch und die feingliederige Verstrebung der Bänder finden sich nun im Ausstellungsraum wieder und wachsen teilweise aus ihm heraus. Die Bänder bilden dabei leicht vibrierende grafische Linien auf dem Weiß der Seitenwände. Der aufgespannte Stoff lässt die inneren Nähte und Stoffbahnen ähnlich einem Mandala erscheinen. Ein hinter dem Tuch verborgener Ventilator bläst summend und ein leichter Windzug lässt damit zarte Bewegung durch den unteren Teil des Tuches kommen. Der Fallschirm hält Luft auf, wenn man fällt – hier scheint er den Raum eher aufzumachen und den Betrachtenden diese Luft anzubieten.

Gilta Jansen (*1979 in Neuss) war 2008 Meisterschülerin bei Frances Scholz an der HBK Braunschweig und lebt und arbeitet in Wendland/Elbe. Raumgreifende Installationen zeigte sie in den letzten Jahren u. a. im Kubus Hannover, im Salon Salder Salzgitter, in der Stiftung & Kunstverein Springhornhof und im Kunstraum Tosterglope.