Öffnungszeiten

Mi–So 10–18h


Eintritt frei!

Fehmi Baumbach - Grønland
Sophia Süßmilch - Lache wenn es nicht zum weinen reicht
Younhee Kim - Ein Himmel ohne Ruhe
Jakob Zimmermann - Garnele
Media Esfarjani - Die Schweineprinzessin
Mathilde Juel - Brushes
Sophia Süßmilch Coronamaßnahmen (Urlaub auf dem Bauernhof), 2020, Video
Media Esfarjani Ode an die Öde, 2025, Öl auf Holz, 43 x 19 cm
Jakob Zimmermann Garnele, 2026, Acryl auf Leinwand, 200 × 220 cm
Jakob Zimmermann Zungenlöffel, 2023
Jakob Zimmermann rechts: Füße, 2026, Acryl auf Leinwand, 70 × 90 cm c Schnecke, 2023, Acryl auf Leinwand, 70 × 80 cm
Sophia Süßmilch Lache wenn es nicht zum Weinen reicht, 2021
Sophia Süßmilch Tricolore vom Einhorn (Welcome to paradise), 2021
Media Esfarjani Die Schweineprinzessin, 80 x 60 cm, Öl auf Leinwand, 2025 c Meta und das Schornschwein, 2025, Öl auf Leinwand,
Media Esfarjani Talking Heads, 2025, Öl auf Leinwand, Selbstdarstellung eines Künstlers, Öl auf Leinwand, 2025; Schornschädel, 2026, glasierte Keramik,
Media Esfarjani
Media Esfarjani Ode an die Öde, 2025, Öl auf Holz, 43 x 19 cm
Fehmi Baumbach Wenn ihnen das gefällt, gefällt ihnen auch... 2026, Mixed Media Collage, 240 × 240 cm
Younhee Kim Ein Himmel ohne Ruhe, 2024, Acryl auf Papier, 59 × 42cm
Younhee Kim Wenn die Freude der Geburt grausamer ist als der Tod, 2025;Der Wirt, 2025, Keramik,
Younhee Kim a Sternenstaub, 2025, Acryl, Farbspray auf Leinen, 150 × 170
Mathilde Juel Brushes, 2026, Ton, Glasur; Acrylfarbe, Ölpastellkreide, Dimensionen variabel
Sophia Süßmilch Aus Liebe zum Land und zum Bruttosozialprodukt, 2025

Surrrrealität

Fehmi Baumbach, Media Esferjani, Mathilde Juel, Younhee Kim, Sophia Süßmilch, Jakob Zimmermann

27/02–03/05/2026

Die Ausstellung „Surrrrealität“ vereint sechs zeitgenössische Künstler*innen in deren Arbeiten sich surreale Tendenzen erkennen lassen. Dabei geht es ihnen nicht um eine neoromantische, rückwärtsgewandte Betrachtung der Welt oder der Kunstgeschichte, sondern um eine Auseinandersetzung mit dem Widersprüchlichen, dem Antagonistischen. Der vor hundert Jahren entstandene Surrealismus wird in der Kulturgeschichte als künstlerische Antwort auf eine Realität, die man im Grunde ablehnt, gesehen. Es wird eine Über-Realität, also Surrealismus gesucht. Auch in unserer heutigen Gegenwart kollidieren heterogene, teils widersprechender Fakten und Entwicklungen. Viele Menschen haben Schwierigkeit nicht nur mit der Gegenwart, sondern auch mit negativen Zukunftsprognosen. So sind die vier „r“ im Ausstellungstitel abgeleitet vom häufig verwendeten grrrr, signalisieren also Frustration, Ärger aber auch Wut in der Auseinandersetzung mit unserer Zeit. In gewisser Weise kommentieren surrealistische Tendenzen in der Gegenwartskunst heute den Zerfall einer tradierten rationalen Ordnung.

Mit Werken von Fehmi Baumbach, Media Esfarjani, Mathilde Juel, Younhee Kim, Sophia Süßmilch, Jakob Zimmermann