Surrrrealität – Fehmi Baumbach, Media Esferjani, Mathilde Juel, Younhee Kim, Sophia Süßmilch, Jakob Zimmermann
27/02–03/05/2026
Pressematerial anzeigenDie erste Ausstellung des Jahres, „Surrrrealität“, vereint sechs zeitgenössische Künstler*innen in deren Arbeiten sich surreale Tendenzen erkennen lassen. Der vor hundert Jahren entstandene Surrealismus wird in der Kulturgeschichte als künstlerische Antwort auf eine Realität, die man im Grunde ablehnt, gesehen. Es wird eine Über-Realität, also Surrealismus gesucht. Das Gefühl der Ohnmacht gegenüber kaum unüberwindbaren Konflikten mündet zudem in ein Hinwenden zu Traum und Obsession. Dem Surrealismus wird heute wieder eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Zwei der wichtigsten Kunstinstitutionen in Deutschland widmeten ihr 2025 große Ausstellungen. Das Lenbachhaus in München zeigte “Aber hier leben? Nein danke. Antifaschismus und Surrealimus” und die Hamburger Kunsthalle “Rendezvous der Träume. Surrealismus und deutsche Romantik”. Das Whitney Museum of American Art widmet sich den „Sixties Surreal“.
Während dieses Museumsausstellungen übersehene Aspekte in der Geschichte des Surrealismus herausarbeiten oder ihn mit anderen historischen Strömungen in Verbindung bringen widmet sich die Ausstellung „Surrrrealität“ im Kunstverein zeitgenössischen Positionen. Das „rrrr“ von „Surrrrealität“, abgeleitet vom häufig verwendeten „grrrr“, signalisiert Frustration, Ärger aber auch Wut über bestehende Verhältnisse.
