Öffnungszeiten

Mi–So 12–18h


Eintritt frei!

Anna McCarthy, Butterfly Bush, 2025, ©Anna McCarthy und Sperling München, Foto: Sebastian Kissel
Anna McCarthy, Cranedriver, 2025, ©Anna McCarthy und Sperling München, Foto: Sebastian Kissel
Anna McCarthy, Butterfly, fly away (kite), 2025, ©Anna McCarthy und Sperling München, Foto: Sebastian Kissel

Anna McCarthy

INVISIBLE BORDERS

05/09–08/11/2026

Die Ausstellung „INVISIBLE BORDERS“ von Anna McCarthy setzt sich auf eine vielschichtige Art und Weise mit dem Thema der Grenze und den damit einhergehenden Ein- und Ausschlüssen auseinander. Ausgangspunkt der Ausstellung ist der Garten, der als Symbol für Kontrolle, Einschränkungen und Widerstandsfähigkeit die Arbeiten miteinander verknüpft. 

Die Arbeiten in „INVISIBLE BORDERS“ entstanden alle 2025 und waren erstmals – in anderer Konstellation als im Kunstverein Wolfsburg – bei SPERLING in München zu sehen. Im Rahmen dieser Ausstellung fand auch eine Performance im öffentlichen Raum statt, die sich mit Racial Profiling an deutschen und internationalen Grenzen auseinandersetzte. In Kollaboration mit der Offen! Kampagne wurde auf dem Odeonsplatz eine provisorische Grenzarchitektur installiert mit Kontrollen und Akteur*innen die als Polizist*innen agierten, wo Befugnisse und Rechte der Kontrollierten thematisiert wurden.

Anna McCarthy ist eine vielseitige Künstlerin. In „INVISIBLE BORDERS“ liegt der Fokus auf Gemälden, Zeichnungen, Objekten und Performance. Sie ist aber auch als Musikerin tätig, unter anderem mit der Band „What Are People For?“. Außerdem realisierte sie Theaterstücke, wie zuletzt „The Hills Have Crazy Eyes – Woman in a Landscape“ an den Münchner Kammerspielen 2024. Die Übergänge zwischen Musik, bildender Kunst und performativen Ausdrucksformen sind in ihren Arbeiten fließend.

In ihrem Schaffen überschreitet Anna McCarthy mediale Grenzen, sie kombiniert Medien und Materialien und verbindet diese immer wieder neu. Dieses „Umgestalten“ ist auch 2026 Jahresthema im Kunstverein Wolfsburg, das sich mit den Umbrüchen unserer Gegenwart auseinandersetzt. In Zeiten des Wertewandels werden Richtlinien, Regelungen und Grenzen transformiert, wir befinden uns in einem Zustand der Metamorphose. In der Ausstellung „INVISIBLE BORDERS“ werden diese Prozesse erfahrbar, physische wie unsichtbare Grenzen thematisiert und die Frage nach unserem Umgang mit ihnen gestellt.