Öffnungszeiten

Mi–Fr 10–17
Sa 13–18h
So u. Feiertags 11–18h


Eintritt frei!

Zur Vierten Schicht am 12.06.2024 um 19:00 begrüßen wir die arti-Goldmedaillen-Gewinnerin 2024 Dilara Cansi zum Thekengespräch.

Dilara Cansi ist die jüngste arti-Gewinnerin, die es jemals gab – und so für viele scheinbar neu in der Wolfsburger Kunstszene. Besonders aufmerksame Besucher*innen könnten sie jedoch vom  letzen arteen, dem Kunstpreis für Kinder und Jugendliche, kennen. Den hat Dilara Cansi vor zwei Jahren in der höchsten Alterskategorie bereits gewonnen. 

Den arti 2024-Wettbewerb mit dem Thema „verbinden“ gewann sie mit der Assemblage „Cultural competence / arrogance“ und der Zeichnung „Ein bisschen Kindheit“. In ihren Arbeiten geht sie auf die Möglichkeiten und Schwierigkeiten einer ethnisch vielfältigen Gesellschaft ein, wobei gerade Wolfsburg immer wieder als multikulturelle Stadt bezeichnet wird.  Ihre malerischen und zeichnerischen Fähigkeiten haben die hochkarätige Jury jedenfalls überzeugt. 

Wir sind gespannt auf das Gespräche mit Dr. Justin Hoffmann und hoffen, sie sind genauso neugierig wie wir.

Wie immer wird der Talk ergänzt durch ein ausgewähltes Sortiment Getränke und begleitet von cooler Musik – natürlich ausgerichtet am Geschmack unseres Gastes. Und wie immer: Eintritt frei!

Wir freuen uns auf euch!  

Zur nächsten „Vierten Schicht“ begrüßen wir Gisela Rühl vom „Wolfsburger Verein Erinnerung und Zukunft“. Die Erinnerung an die NS-Vergangenheit der Stadt, das Gedenken an die Opfer der NS-Herrschaft und der Einsatz für Menschenwürde und Zivilcourage sind die Anliegen des Vereins, in dem viele Akteure mitwirken, die seit Jahrzehnten gegen das Vergessen kämpfen. Wir sprechen mit Gisela Rühl über die Aktualität ihrer Arbeit und wie Erinnerung und Gedenken in Wolfsburg im Bewusstsein verankert bleiben können.

Wer wissen möchte, wie man sich gegen Rechts und für Humanität engagieren kann: Der Abend klingt wie immer mit Gesprächen und Getränken bei passender musikalischer Begleitung an der Theke des Kunstvereins aus.

Voller Energie läutet die Vierte Schicht das Jahr 2024 ein und setzt dabei auf Bewegung – als Gast begrüßen wir Reinhold Richter, auch bekannt als Speedrock, an der Theke des Kunstvereins. Aufgewachsen in Wolfsburg, hat er in den 1990er Jahren die Dance-Crew Circle Attack mitgegründet. Er leitet heute das Tanzstudio Dangerous Styles, das Kurse in Wolfsburg, Braunschweig und Hildesheim im Streetdance, besonders im Breaking, Popping und Locking, anbietet.

Streetdance entstand in den 1960er und 1970er Jahren als Ausdruck einer urbanen Subkultur. Getanzt wurde abseits der Studios, in Parks, auf der Straße und auf  Partys. Die HipHop-Kultur, die eng mit Streetdance verbunden ist, entstand  gleichzeitig als ganzheitliche Bewegung, die Musik, Kunst, Tanz, Mode und soziale  Elemente miteinander verband. Streetdance kennt keine Grenzen und steht für Vielfalt und Kreativität. Aus den Anfängen entstanden sehr viele unterschiedliche Dance-Styles, u.a. Breaking, dass 2024 in Paris olympische Premiere feiern wird.

Reinhold Richter ist Meister im Locking. Locking ist ein Tanzstil der dem Funk zugeordnet werden kann und in den 70er Jahren in Los Angeles entstand. Alles weitere darüber erklärt er uns dann persönlich an der Theke des Kunstvereins im Gespräch mit Thomas Koprucki. Außerdem werden die beiden die weitere faszinierende Welt des Streetdance erkunden und der Frage nachgehen, ob das Leben auch ein Tanz ist.  

Einen ersten Eindruck von unserem Gast, und davon wie Breaking, Popping und Locking getanzt aussieht könnt ihr euch mit diesem Video machen: hier clicken!

Wie immer wird der Bar-Abend ergänzt durch ein ausgewähltes Sortiment Getränke und begleitet von cooler Musik – natürlich ausgerichtet am Geschmack unseres Gastes. Und wie immer: Eintritt frei!

Wir freuen uns auf euch!  

Die letzte Vierte Schicht 2023:
Am nächsten Mittwoch, den 13.12. begrüßen wir um 19:00 Devah Falcone an der Theke des Kunstvereins.
Devah Falcone ist Vorstandsvorsitzende des Vereins „Bildung für Kinder in Afghanistan e.V.“ Ausschlaggebend für das Engagement der Wolfsburger*innen war 2016 die Unterstützung zum Bau einer Schule im Dorf Ebad-Kalah. Um eine langfristige Hilfe zu ermöglichen, wurde nach dem Erfolg des Projekts der Verein gegründet. Die Arbeit des Vereins konzentriert sich auf die Provinz Lagor, eine von den Taliban stark umkämpfte Region. Devah Falcone war diesen Herbst dort, und wird uns von ihren Erfahrungen vor Ort erzählen. Auf ihrer Reise war sie unter anderem bei einer Konferenz zum Wiederaufbau des Landes in Kabul, hat zwei Schulprojekte des Vereins besucht und Winternothilfe geleistet. Wir sind gespannt auf ihre Berichte!
Als letzte Vierte Schicht des Jahres wird der nächste Mittwoch auch gleichzeitig die Weihnachtsfeier des Kunstvereins. Ein Grund mehr, den Abend nicht zu verpassen!
Außerdem werden an dem Abend Spenden für den Verein „Bildung für Kinder in Afghanistan e.V.“ gesammelt. Alle Spenden werden für einen weiteren Schulbau in der Provinz Lagor eingesetzt. Da die Region sehr stark von den Taliban umkämpft ist, kommen dort keine internationalen Hilfen an, was die Arbeit des Vereins noch wichtiger macht.

Wie immer gibt es neben dem Theken-Talk Musik und Getränke um den Abend bei guten Gesprächen gemütlich ausklingen zu lassen. Und wie immer: Eintritt frei!

Nach unseren sommerlichen Betriebsferien geht es am 20.09. um 19:00 mit einer neuen Ausgabe unserer Vierten Schicht weiter. Dieses Mal: „Per la Cultura Italiana“!

Wir freuen uns Dora Balistreri vom Kulturbüro der Italienischen Konsularagentur Wolfsburg an der Theke des Kunstvereins begrüßen zu dürfen. Sie importiert dort nicht nur italienische Kultur für die lokale Community in Wolfsburg, sondern für alle Kulturinteressierten. Die aus Mailand stammende Kulturvermittlerin wird im Gespräch mit Justin Hoffmann nicht nur von ihrer vielfältigen Arbeit berichten, sondern auch von den verschiedenen Station ihres Lebens bis zu ihrer Tätigkeit heute. Die aktuelle Ausstellung des Kunstverein Wolfsburg, in der wichtige interaktive Exponate von der italienischen Künstlerin Martina Menegon stammen, wurde u.a. durch die Italienische Konsularagentur finanziell unterstützt.

Wie immer mit bezaubernder Musik, farbigem Licht, Drinks und Snacks. Eintritt frei!

Wir freuen uns auf euch und einen angenehmen Barabend im Spätsommer.

Die Wolfsburger Stadtgesellschaft wurde früh durch italienische Zuwanderung geprägt. Die Skulptur „L’Emigrante“ des Künstlers Quinto Provenziani erinnert seit 2010 am Standort Hauptbahnhof an die Ankunft des ersten italienischen “Gastarbeiters” im Jahr 1962. Im Gepäck vieler Zuwander*innen war neben dem Mut zum Neuanfang, einer Portion Neugier auch eine Verbundenheit mit der mitgebrachten Kultur. Durch die legendäre Filmszene, in der Audrey Hepburn und Gregory Peck (Roman Holiday, 1953) gemeinsam auf einer Vespa durch Rom fahren, wurde dem 2-Takter ein legendäres filmisches Denkmal gesetzt und der passende Lebensstil „La dolce vita” wurde spätestens durch den gleichnamigen Film von Federico Fellini auch in Germania bekannt. Und auch in Wolfsburg konnte sich dieses Lebensgefühl bereits früh durch die italienische Gemeinschaft entwickeln und ist auch heute im Alltag spürbar. Der Vespa Club Passione bündelt seit seiner Gründung 2016 einen Teil des italienischen Lebensgefühls in Wolfsburg. Mit der Leidenschaft der Mitglieder hat sich Passione VC inzwischen zum größen Vespa Club im Bundesgebiet entwickelt. Grund genug, um im Rahmen einer Vierten Schicht in den Austausch zu gehen und mehr über die “vespisti” zu erfahren. Das Bargespräch gibt einen Einblick in die Sammelleidenschaft, die Herausforderung von Mobilität und Nachhaltigkeit und das Bewahren des italienischen Kulturguts. Einladen sind Salvatore Mortellaro und Pietro Cocina.

Den Abend lassen wir gemeinsam mit Musik, Getränken, kleinen Leckereien und guten Gesprächen an der legendären Theke des Kunstvereins ausklingen. Der Eintritt ist frei!

Am 10. Mai begeben wir uns auf den Kontinent Afrika. Mit auf die Reise nimmt uns unser Gast Merit Oehme. Die ausgebildete Agrarökonomin ist Expertin für nachhaltige Lieferketten und war Vorsitzende des Forums Nachhaltiger Kakao. Merit Oehme hat über 15 Jahre Erfahrung mit Westafrika und hat dort 7 Jahre selbst gelebt. Ihre familiären Wurzeln liegen jedoch in Nordsteimke. Vor einigen Jahren ist sie an diesen Ort zurückgekehrt, an dem ihre Vorfahren nachweislich schon seit über 200 Jahren gelebt haben. Im Thekengespräch wird Thomas Koprucki mit Merit Oehme über Kakao und Nachhaltigkeit sprechen. Dabei wird es auch um die Rolle der Frauen, unser europäisches Bild von Afrika und Zukunftsperspektiven gehen.

Wie immer klingt der Abend bei Musik, Getränken und guten Gesprächen an der legendären Theke des Kunstvereins aus. Der Eintritt ist frei! Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Die Kultur der Sesshaftigkeit begann mit dem Getreide und die Brotvielfalt und das Backhandwerk in Deutschland sind sogar Weltkulturerbe – wie aber steht es um unsere Beziehung zum wichtigsten Lebensmittel? In der nächsten Ausgabe der Vierten Schicht wollen wir mit Michaela Hasenpusch darüber sprechen, inwiefern dieses Kulturgut Teil unseres Alltags ist und sein kann.
Michaela Hasenpusch betreibt die Backschule „Korn & Kruste“ auf Gut Büstedt der Familie Schwarzkopff, wo das Getreide angebaut und gemahlen wird, das die Teilnehmer*innen ihrer Kurse in zahllosen leckeren Varianten verbacken. Zudem ist sie als Event-Managerin für das Kunstmuseum tätig. In der Vierten Schicht erzählt sie, wie sie von der feinen Kunst der Patisserie zum kernigen Brot kam, was hinter dem neuen Interesse an Urgetreide wie Emmer und Einkorn steckt und wie man Sauerteig zum unkomplizierten Mitbewohner macht.

Wie immer klingt der Abend bei Musik, Getränken und guten Gesprächen an der legendären Theke des Kunstvereins aus. Der Eintritt ist frei!

Diesmal gibt es die Vierte Schicht im Doppelpack. Zu Beginn der beliebten Barabende starten wir wie immer mit einem Gespräch an der Theke. Jedoch stehen uns am 16. März gleich zwei Personen der lokalen Kulturszene Rede und Antwort: Morgaine Schäfer und Barbara Hofmann-Johnson.

Was heißt hier lokale Szene? Denn eigentlich lebt Morgaine Schäfer in Düsseldorf und Barbara Hofmann-Johnson ist die Direktorin des Museum für Photographie Braunschweig, mit dem der Kunstverein erstmals kooperiert. Morgaine Schäfer, in Wolfsburg geboren und aufgewachsen, bespielt derzeit mit der Ausstellung „Inside“ den Raum für Freunde des Kunstverein Wolfsburg. Wie sich das alles so wunderbar ergeben hat, werden wir in dieser Dreierkonversation – Justin Hoffmann, Leiter des Kunstverein Wolfsburg moderiert das Gespräch – hoffentlich erfahren. Wie immer wird der Abend ergänzt durch ein ausgewähltes Sortiment Getränke und begleitet von cooler Musik – orientiert am erlesenen Geschmack der Eingeladenen.

Morgaine Schäfers Ausstellung „Inside“ findet als Kooperationsprojekt mit dem Museum für Photographie Braunschweig statt. Es zeigt die Ausstellung “Morgaine Schäfer: Through the Looking Glass” (Laufzeit: 04.02.-10.04.2023).

Johann Sebastian Bach komponierte eigens eine Kantate zu seinen Ehren, als geistiges Schmiermittel hilft er Künstler*innen seit Jahrhunderten in durchwachten Nächten und wahrscheinlich wurde bei einer Tasse Filterkaffee mehr Wegweisendes in Büroküchen besprochen und entschieden als in Vorstandssitzungen – 169 Liter Kaffee trinken die Deutschen im Durchschnitt pro Jahr – damit ist Kaffee das mit Abstand beliebteste Heißgetränk im Land.

Sebastian Fork nimmt uns mit in die Welt des Kaffees und gibt uns Einblicke in die Wolfsburger Kaffeeszene. Er betreibt mit der Marke „Amsel Kaffee“ eine eigene Rösterei sowie zwei Cafés und kann viel darüber erzählen, wie man Kaffeebohnen veredelt. Zudem kann er von einer spannenden Gründergeschichte an einem schwierigen Standort und mit viel Mut in der Corona-Zeit berichten. Auch sein Pop Up-Café, das er im letzten Sommer temporär im Aalto-Haus in der Stadtmitte eröffnete, war ein voller Erfolg.

Wie immer starten wir um 19 Uhr mit dem Talk am Tresen und lassen den Abend im Anschluss gemeinsam bei Getränken und Musik ausklingen.