Öffnungszeiten

Mi–Do 10–17
Fr 14–17
Sa 13–18h
So u. Feiertags 11–18h


Eintritt frei!

Bis zum 25. Mai 2020 23:59 Uhr könnt ihr ab jetzt hier eure Werke für den arteen 2020 einreichen!
Bitte denkt daran, dass es in diesem Jahr NUR diese Online-Einreichung gibt!

Wollt ihr also mitmachen: Folgt diesem Link und ladet alle Daten hoch, damit ihr in diesem Jahr teilnehmen könnt!

ONLINE EINREICHUNG ARTEEN 2020

NOCHMAL: EINE PERSÖNLICHE ABGABE DER WERKE IST IN DIESEM JAHR NICHT MÖGLICH!!
Also Link folgen und online einreichen……

Viel Erfolg,

Lokale Liaison

Folge 1:

Hard Facts zu Lokale Liaison, zur Arbeit “Automanic” und mit der ersten Challenge!

Das Ergebnis: mit einem Video, wie Lokale Liaison “Automanic” zu Hause, bzw. am Arbeitsplatz nachgestellt hat…!

 

Folge 2

Die 2. Challenge! Nach dem Parkhaus kommt jetzt das Fahrrad. Infos und die Aufgabe zur Arbeit “A tribute to all bike carriers in India and China” von Folke Köbberling.
Unter dem Motto: DRAHTESEL ZU PACKESELN starten wir in Challenge-Tag Nummero 2!!!

Und hier das Ergebnis der Challenge! Ob Folke Köbberling und die “bike carrier in India and China” stolz sind……?

 

Folge 3:

In Folge 3 geht es in den Untergrund! In der Arbeit “Stilllegung” von Folke Köbberling wird umgeleitet und Ruhe geschaffen. Und wieder: eine Challenge für zu Hause!

Das Ergebnis von Folge 3 bietet eine Umleitung der Gedanken und einen Brückenbau zu Gunsten der besonderen Spezies der Kreiseldreher…!

 

 

 

 

 

 

Alles ist anders! Die Corona-Situation hat vieles durcheinander gebracht, vieles was Selbstverständlich schien ist es nicht mehr. Doch neben all den Entbehrungen, die die Pandemie mit sich bringt, muss an vielen Stellen um- und neu-gedacht, improvisiert und ausprobiert werden. Die Krise fordert heraus neue Pfade zu gehen und einfach mal etwas zu wagen. Auch die Lokale Liaison hat die Zeit der Isolation und des Home-Offices genutzt um ein neues Online-Vermittlungsformat zu erproben und zu produzieren……Ein Format, das die aktuelle Ausstellung auch zu Hause aktiv erlebbar macht. Ein Spaß für die ganze Infektionsgemeinschaft……!

 

In dem Projekt „Influencer, Fotofilter und digitale Welten“, das mit einer Gruppe Konfirmand*innen der Nordstadtgemeinde Wolfsburg und der Pastorin Uta Heine durchgeführt wurde, ging es um den Vergleich des eigenen Handelns in der Virtualität mit dem im irdischen Dasein. An zwei Konfi-Wochenenden war die Gruppe zu Gast im Kunstverein und aufgefordert sich mit dem eigenen digitalen (Konsum)Verhalten auseinanderzusetzen.

Was konsumiere/nutze ich in der digitalisierten Welt?

Wie konsumiere/nutze ich digitale Angebote?

Was mach ich da genau?

Bin ich Teil einer großen Follower-Gemeinde und warte gespannt auf die wöchentlichen Botschaften meine*s*r Top-Influencer*s*in?

Gehe ich im Online-Spiel übers Wasser?

Oder baue ich mir dort in wenigen Tagen eine neue Welt?

Die begriffliche Nähe zu religiösen Phänomenen ist dabei bewußt gewählt.

Denn, so Pfarrerin Heine, die Entscheidung für die Konfirmation ist eine Entscheidung für Jesus. Und dieser war schon vor rund 2000 Jahren ein Influencer mit zahlreichen Followern….

Doch was bedeutet folgen? Was bedeutete es damals und was heute? Würde man seinem*r Influencer*in heute auch unter Lebensgefahr folgen……oder eher nicht? Und was genau ist heute folgenswert? Eine bestimmte Einstellung? Ein Lifestyle? Werte? Waren? Taten?

Die Antworten auf diese Fragen wurden in Form von digitalen Collagen und persönlichen Statements gegeben.

Hierfür wurden fotografierte Silhouetten von allen Teilnehmenden digital mit den Logos der Apps versehen, die die jeweilige Person am häufigsten nutzt. Mit einem kurzen Statement teilten die Teilnehmenden entweder ihren Anspruch an Digitalität und dortiges Verhalten mit, oder gaben einen Hinweis auf den eigenen moralischen Kompass bezogen auf Inhalte im Internet.

Im Vorstellungsgottesdienst der Konfirmand*innen in der St. Marien Kirche, unweit von Schloß und Kunstverein, wurde dann beides performativ zusammengeführt. Die Konfirmand*innen betraten nacheinander ein Podest vor einer Leinwand im Altarraum und die jeweilige collagierte Silhouette wurde in Originalgröße auf den Körper projiziert. In dieser Zeit lasen alle auch ihr persönliches Statement über ein Mikrofon vor. Die Projektionen fanden nicht unter dem Klarnahmen der  Konfirmand*innen statt sondern unter ihren am häufigsten genutzten Nick-Names.

So fand eine Kombination der eigenen Person mit dem virtuellen Pendant statt, was nicht nur das Konzept dieses Projekts aufgreift und physisch erfahrbar macht, sondern auch eine Referenz zu den in der Ausstellung spiritual*digital zu sehenden Projektionsarbeiten von Philip Geist darstellte.

Das ELd.UI ist ein offenes Labor zum Spinnen fürs Klima. In einem spaßigen Umfeld geht es ums freie Nachdenken über Lösungen, Ideen, Möglichkeiten, oder Erfindungen für die Zukunft. Für eine Zukunft, in der das Thema Energie eine wichtige Rolle spielt.

Klima ist Energie
Ernährung ist Energie
Wohnen und Leben ist Energie
Arbeit ist Energie
Mobilität ist Energie
Ressourcen sind Energie

Vor allem aber muss ein Umdenken in vielen dieser Bereiche statt finden, um für die Zukunft gewappnet zu sein.

Der Kunstverein Wolfsburg widmet sich im Jahr 2020 dem Thema Alles eine Frage der Energie und zeigt in den Ausstellungen Folke Köbberling – Lifestyle is negotiable und Erneuerbare Medien künstlerische Positionen, die sich mit neuen Formen des (Stadt)Lebens und mit (Wieder)Verwertungsstrategien auseinandersetzen oder solche, die Kunst mit Energiegewinnung vereinen. In beiden Ausstellungen werden Werke vorgestellt, die gewohnte Denkmuster verlassen und zum Um- und Andersdenken an- stoßen und einladen. Und genau dazu sollen die Teilnehmenden des ELd.UI ermuntert werden:

Im Themenkomplex Energie, soll hier, frei von Konventionen oder Gegebenheiten, fantasiert werden, sollen neue, vielleicht sogar absurde gedankliche Verbindungen zugelassen werden und es sollen Ideen gefunden werden, wie zukünftiges (Zusammen)Leben aussehen könnte. Dabei steht eine mögliche Umsetzung dieser Ideen nicht im Vordergrund.

Ziel ist das Schaffen eines Bewusstseins für das Thema Energie in Verbindung mit Rücksicht und Miteinander, sowie das Fördern des freien Denkens, des positiven Spinnens! Denn oft waren es Ideen von Spinnern, die Innovationen hervorgebracht haben…

Während der beiden Ausstellungen (28.02. – 10.05.2020 und 28.08. – 08.11.2020) wird Lokale Liaison das ELd.UI zur Verfügung stellen und dort mit interessierten Gruppen an der Zukunft arbeiten. Die Teilnehmenden werden mit weissen Kitteln und Klemmbrettern ausgestattet, ihnen wird Zeichen- und Konstruktionsmaterial zur Visualisierung ihrer Ideen zur Verfügung gestellt. Zusätzlich werden kurze Videoclips gedreht, die diese Ideen vorstellen. Alle entstandenen Arbeiten bleiben im

, womit sich das Labor im Lauf der Zeit zu einem Archiv der Ideen entwickelt. Die Clips werden über die Social Media Kanäle der Projektpartner präsentiert. Statt finden soll das ganze in einem Ladenlokal, das diesem Projekt zur Zwischennutzung zur Verfügung gestellt wird. Als POP-UP-Labor wird es während der beiden Ausstellungen zum Wolfsburger Stadtbild gehören und dem Projekt so zusätzlich eine Öffentlichkeit geben.

Sie haben Interesse?
Sind Sie Lehrer*in, Erzieher*in, Gruppenleiter*in?
Sie haben Platz?
Haben Sie Räumlichkeiten, die Sie uns zur Verfügung stellen könnten? Sie unterstützen gern?
Sie sind Stiftung, ein Verein, ein Unternehmen und wollen das Projekt finanziell fördern?Kontaktieren Sie uns! 

Smartphone-Apps wie Snapchat erlauben, dank Gesichtserkennungstechnik, Augmented Reality und einer großen Auswahl sogenannter Filter das schnelle Verändern seines Aussehens. Mit wenigen Wischern werden dem eigene Gesicht digitale Masken aufgesetzt und man wird zum Zombie, Hund, sieht verliebt aus oder trägt eine modische Sonnenbrille. Der Spaß steht hier im Vordergrund, aber auch das Teilen mit Anderen, Freunden, Gruppen oder auf Plattformen. Doch im Gegensatz zu einem Spiel mit einer echten Maske, das endet wenn die Maske abgenommen wird, kann eine geteilte digitale Aufnahme des eigenen Gesichts ewig bleiben!

Im Falle solcher lustiger Masken mag das vielleicht nicht so tragisch sein, allerdings wird ein Prinzip deutlich, über das es zu diskutieren gilt. Verliert durch das rein digitale Erlebnis einer Handlung diese an Gewicht? Oder anders gefragt: Wie Unterscheidet sich das Gefühl ein und der selben Handlung im Digitalen und im Realen? Werden Mut, Überwindung oder Scham in beiden Fällen gleich wichtig?

Ziel in diesem Workshop mit einer 9. Klasse der Eichendorffschule Wolfsburg war nicht nur das Bauen von echten Masken, sondern auch das Tragen dieser im Wolfsburger Stadtraum. Zusätzlich gab es die Aufgabe Passant*innen zu überzeugen die Masken auch zu tragen und sich damit fotografieren zu lassen.

Diese performative Aufgabe in der Öffentlichkeit ermöglichte das Erlebnis des Gesehen-Werdens. Bei einigen Teilnehmenden erforderte das ein Stück weit Überwindung. Denn die Konsequenzen des Tragens waren direkt spürbar, als unmittelbare und direkte Reaktionen, Blicke oder Worte Dritter. Und darum ging es: Die Verknüpfung digitaler Vorgänge mit einem realen Erlebnis. Für ein Bewusstsein für Konsequenzen.

Neben dem praktischen Teil gab es noch einen kleinen Vortrag über die Geschichte des Maskentheaters und ein kurzes Maskenspiel von Judith Jungk. Sie ist Theaterpädagogin am Scharoun Theater Wolfsburg und selbst Maskenbauerin und -spielerin.

Die Klasse hatte hier die Möglichkeit etwas über die Idee des Maskentheaters zu erfahren und ein Live-Spiel mitzuerleben.

Während der Jubiläumsfeier anlässlich des 60 jährigen Bestehens des Kunstvereins konnten die Masken von den Gästen bestaunt und getragen werden. In einer Foto-Selfie-Station war es möglich sich mit Maske hinter einer großen Handy-Attrappe zu fotografieren zu lassen.

Mit Hilfe einer selbstgebauten Lochkamera aus Karton, Mattscheibe und Lupe sind Aufnahmen entstanden, auf denen die Schüler*innen die Möglichkeit hatten über die Pose, Requisiten und Hintergrund ihr ICH darzustellen.
Für die Aufnahmen wurde die Mattscheibe der Lochkamera digital abfotografiert, für eine einheitliche Lichtstimmung wurde mit Blitzlicht gearbeitet und ein grüner Hintergrund benutzt.
Die Bilder wurden auf Transparentfolie gedruckt und in Holzbilderrahmen eingepasst.

Bei individuellen Hintergründen wurden diese als Ausdruck hinter den Transparentdruck gelegt, die Silhouetten der Personen wurden in diesem Fall aus Papier ausgeschnitten und passgenau zwischen den vorderen Foliendruck und den Hintergrund gelegt um ein Durchscheinen des Hintergrunds zu verhindern. Im Rahmen der Vermittlungsarbeit zu Snap Your Identity übernahm Lokale Liaison die Erstellung der Porträtaufnahmen, die in der Ausstellung Freundschaftstempel im Raum für Freunde des Kunstvereins präsentiert wurden.

Christian Heuer, betreuender Lehrer des Projekts:
Überall Gesichter. Mit dem Befund, dass wir omnipräsent von Gesichtern umgeben sind, die uns dazu auffordern, etwas in ihnen zu erkennen, beginnt der Schweizer Historiker Valentin Groebner seine Studie „Ich-Plakate. Eine Geschichte des Gesichts als Aufmerksamkeitsmaschine“ (2015). Zu den Gesichtern auf Werbeplakaten und -prospekten gesellen sich die zahllosen Gesichter in den sozialen Medien, die unentwegt sagen: Sieh mich an! Lies mein Gesicht! Erkenne mich! Ich könnte dein Freund, dein Partner, dein Genosse sein! Die ungezählten Bilder, denen wir begegnen, sind zweierlei: Sie repräsentieren erstens spätestens seit der Renaissance die Identität einer Persönlichkeit, die sich zwar nicht im Gesicht erschöpft, aber zumindest im Wesentlichen ausdrückt. Zweitens suchen die Porträts den Kontakt mit uns: Das, was sie erzählen, will Sympathie erzeugen, Verbindungen schaffen, nach Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten suchen. Spätestens seit dem 18. Jahrhundert und einer emphatischen Idee von Individualität ist das Porträt für jeden Menschen, der sein „Ich“ denkt, auch ein wichtiger Teil der Identität. Im Gleim-Haus in Halberstadt begegneten die Schüler*innen des 11. Jahrgangs des Theodor-Heuss-Gymnasiums zahlreichen Porträts im sogenannten „Freundschaftstempel“: Der Schriftsteller Johann Ludwig Wilhelm Gleim versammelte in seinem Privathaus in unmittelbarer Nachbarschaft zum Halberstädter Dom eine große Kollektion von Porträtgemälden seiner Freunde, zu denen zahlreiche der wichtigsten Gelehrten und Schriftsteller der Epoche der Aufklärung gehören, mit denen Gleim in Kontakt stand. Das Literaturmuseum, das diese Sammlung betreut, macht Schülergruppe mit diesem Freundeskreis in dem Workshop „Gleim-net. Social Networking im 18. Jahrhundert“ bekannt, und tatsächlich überraschen die Parallelen zwischen Gleims Fähigkeit, ein weit gespanntes Netzwerk von Korrespondenzen, Bekanntschaften und Freundschaften zu unterhalten, und den Chancen der Vernetzung von Menschen, die soziale Medien bieten. In Gleims Welt war dieses Netzwerk ein Teil der aufklärerischen Utopie, in der „Gelehrtenrepublik“ am Fortschritt von Wissenschaft und den Idealen der Selbstbestimmung, der Humanität, der Freiheit und der Brüderlichkeit zu partizipieren. Die Entstehung des Internets, das sich 2019 zum 50. Mal jährte, atmete auch noch diesen Geist des Fortschritts, als zwei Rechner in Los Angeles und San Francisco vernetzt wurden; spätestens seit dem Film „The Social Network“ (David Cronenberg, 2010) wissen wir aber auch, dass nicht alle sozialen Netzwerke diesen Idealen der Aufklärung, die das Fundament unserer Werteordnung bilden, verpflichtet sind – die Freude, an einer großen Gemeinschaft teilzuhaben und sehen und gesehen zu werden, ist aber durch alle Zeiten die gleiche. Die Schüler*innen knüpften an den Gedanken des „Freundschaftstempels“ an, überführten ihn aber in das Hier und Jetzt der digitalen Welt: Während zu Gleims Zeiten die Lehre der Physiognomie noch der Überzeugung sein konnte, dass das Gesicht das „Ich“ nicht nur repräsentiert, sondern sich dieses darin ablesbar ausdrückt, sind wir heute skeptischer: Wie jüngst Wolfgang Ullrich in seinem Essay „Selfies“ (2019) in der Reihe „Digitale Bildkulturen“ aufzeigte, ähnelt die Selbstdarstellung in der digitalen Welt eher dem Rollenspiel einer Zeit (genauer: dem Barock), die noch nicht auf einer Identität insistierte, sondern den Menschen in seinen jeweiligen sozialen Kontexten auch unterschiedlich „auftreten“ (wirklich im theatralischen Sinne) ließ und damit einer Welt- und Gesellschaftsordnung, die die Aufklärer eigentlich überwinden wollten und dem sie „Authentizität“ und den „unverfälschten“ Ausdruck des Individuums entgegen stellten – Ideen, denen wir auch eher skeptisch begegnen, wissen wir doch: Wir sind viele. Zudem sind die Bilder in den sozialen Netzwerken nicht von Bestand, sie fallen in der Flut der Bildproduktion dem Vergessen anheim: Nichts ist so dated wie das Selfie von Gestern. Die Schüler*innen des Workshops wollten das Beste aus beiden Welten: Nicht den austauschbaren schnellen Schuss, sondern eine Anmutung von Ewigkeit in der Optik eines Ölgemäldes. Sie wollten das souveräne Spiel mit Rollen, einzelnen Facetten der Persönlichkeit bis hin zur Maskerade,  aber auch den unverstellten Ausdruck des Gesichts, das sagt: Hier bin ICH.

Wir suchen Dich!
Werde Kunst-Pat*e*in Deiner Einrichtung und besuche mit
Deinen Klassen/AGs/Kursen/Gruppen…..
unsere 4 Ausstellungen im Jahr.
Und lerne im Kunstverein nicht nur über das Malen oder Zeichen.
Kunst im Kunstverein Wolfsburg ist neben visueller Inspiration immer auch auf-, be-, ab- und überarbeiten von aktuellen gesellschaftlichen Themen, Herausforderungen, Fragestellungen, Problemen,
was unsere Ausstellungen auch für Deutsch, Mathe, Physik, Religion, Ethik, Werken, Materialkunde, Technik, Sozialkunde, Informatik, Logistik und anderen Fachunterricht spannend macht.
Wir bieten 4 spannende und interaktive Ausstellungsrundgänge, in den sich Theorie und Praxis die Waage halten.
Und wir bereiten jeden Besuch gemeinsam mit Dir vor.
Du bekommst zudem Info-Material, mit dem Du vorab beispielsweise im Unterricht arbeiten kannst.
Und wir können immer auch über eine intensivere Zusammenarbeit über die Besuche hinaus sprechen!
Hättest Du Lust?
Dann melde Dich bei uns, wir freuen uns!

Auf Grund der Corona-Situation wird das Stück vorerst nicht aufgeführt! 
Die Schliessung des Theaters und die Kontaktbeschränkungen haben das Proben leider unmöglich gemacht. Oder haben die Proben waren nicht in dem Sinne möglich, wie sie für das Stück nötig gewesen wären….
NA DANKE CORONA!
Wie und ob es überhaupt noch eine Aufführung geben wird, steht noch nicht endgültig fest!

 

Aus Schau-Spiel-Data-1 wird Theater!
Das Vermittlungs-Projekt ist Grundlage für ein Bühnenstück, das Judith Jungk gemeinsam mit der der Jugendgruppe des Scharoun Theater Wolfsburg aus den Performances, den Ergebnissen und den Erfahrungen des Projekts erarbeitet hat.
Es wird am

Sonntag, den 14.06.2020 um 15.00 Uhr 

und am

Montag, den 15.06.2020 um 10.00 Uhr

im Scharoun Theater Wolfsburg aufgeführt.

Beim Forumtheater können sich die Zuschauer*innen in Szenen einwechseln und mit solchen Interventionen mögliche Auswege aus einer unbefriedigend endenden Szene finden und erproben.

Diese interaktive Form des Theaters hat zum Ziel für alle erreichbar zu sein, gibt aber auch die Möglichkeit soziale Realitäten oder Probleme gemeinsam und spielerisch zu durchdenken.

Da diese Methode dem Ansatz von Lokale Liaison im Vermittlungsjahr 2019 entspricht, war die AG Forumtheater mit 15 Schüler*innen des fünften und sechsten Jahrgangs des Albert-Schweizer-Gymnasiums Wolfsburg und der Wolfsburger Oberschule mit dabei und hat sich auf ganz eigene Weise mit Digitalisierung auseinandergesetzt. Digitalisierung war für die jungen Teilnehmer*innen neben YouTubern auch Mobbing und andere Herausforderungen, die ein (Schul)Leben mit Smartphone und Social Media mit sich bringt.

Der Idee des Forumtheaters folgend wurden innerhalb der Zusammenarbeit Probleme thematisiert, die zum (digitalen) Alltag der Kinder und Jugendlichen gehörten und in kurzen Stücken vorgetragen und diskutiert.

Da sich die Aufführungen dieser kurzen Stücke für andere Klassen organisatorisch leider nicht bewerkstelligen liessen, wurde mit der Gruppe beschlossen ausgewählte Situtaionen als Videoclips zu produzieren.

So entstand ein Video in dem anhand von realen Aktionen verschiedener YouTuber darüber nachgedacht wird, wie weit man selbst für Klicks gehen würde.

Es wurde eine Szene aufgenommen, in der das heimliche Verbreiten einer schlechten Note über WhatsApp zu Schmach und Mobbing führt.

Und in einem Clip wurden frei zur Verfügung stehende Foto-Bearbeitungs-Apps thematisiert, mit denen leicht diskreditierendes Bildmaterial erstellt werden kann.

 

Auch wenn gerade alles ganz anders läuft, als wir das alle gewohnt sind:
Wir wollen am arteen 2020 festhalten um wenigsten ein bisschen “Normalität” zu haben.

Also seid weiter fleissig und fertigt Werke für den arteen 2020 an!

Abgabe ist nach wie vor der 25. Mai!
Allerdings kann es gut sein, dass die Abgabe diesmal nur online möglich ist!
Sollte es so sein, werden wir euch hier darüber informieren, damit ihr genau wisst, was zu tun ist.
Wie wir in diesem Jahr den Publikumspreis vergeben, ob und wie es eine Eröffnung geben wird ist leider noch unklar.
Auch darüber werden wir euch hier informieren!
Bleibt tapfer und gesund, lasst euch nicht entmutigen, macht Kunst und gewinnt vielleicht in diesem Jahr den
bisher ungewöhnlichsten arteen!
Und immerhin gibt es in diesem Jahr auch einen Katalog….!

Der neue Termin für die Ausstellungseröffnung von arti und arteen ist der 18. Juni 2020!!

 

Es ist wieder soweit: arteen-Zeit!!!

Du bist unter 18 und gehst in Wolfsburg zur Schule?
Du machst gern Kunst?
Die Du auch gern ausstellen würdest?
Mit der Du auch einen Preis gewinnen willst?

Ach so! na…..

DANN MACH MIT BEIM ARTEEN 2020!

Und zeig uns, was Dir zu „NRG!“ einfällt!

NRG, heisst Energie! Wie sieht es mit Deiner aus? Hast Du genug davon, zu viel? Oder zu wenig? Trinkst Du sie regelmäßig oder verschwendest Du sie? Das Thema Energie spielt in vielen Bereichen deines täglichen Lebens eine Rolle. Das eigene Wohlbe nden hat mit Energie zu tun. Kraft und Ausdauer aber auch Unlust oder Abge- schlagenheit sind eine Frage der Energie. Unser Klima hat ganz viel mit Energie zu tun, beziehungsweise unser Umgang mit dieser! Der leere Handy-Akku, Kalorien, Fortbewegung, Leistung, Licht, Bewegung, “auftanken”….. Energie ist überall!
Was bedeutet sie für Dich?

Du bist frei in der Wahl Deiner Werkzeuge.

Ob Pinsel, Stift, Kamera, Selfie, Hammer, Schere, Papier, Holz, ach, dreidimensional, gross (es muss durch unsere Tür passen), klein, zum schauen, zum hören, Performance, Schauspiel, Experiment, laut, leise. Ganz egal, arbeite wie und womit Du willst!